Alexandra Ladurner siegt in Russland und steigt die Erfolgsleiter weiter empor

Die jungen Sportkletterer, die  beim Europacup mitmachen,  kommen weit herum. Nach Edinburgh flogen sie dieses Wochenende nach Russland, Kaliningrad (Königsberg), um die vorletzte Etappe des heurigen Europacups zu bestreiten. Trotz der weiten Reise  waren alle Nationen mit den besten Nachwuchskletterern präsent. Aufgrund der hohen Reisekosten, konnten nur 8 der ansonst durchschnittlich 15 Athleten der italienische Mannschaft die Reise nach Russland antreten. Davon 3 aus Südtirol: Alexandra Ladurner, Rudi Moroder und Michael Piccolruaz, alle vom AVS Meran.  

Laut offiziellem Modus müssen die Kletterinnen und Kletterer zwei Qualifikationsrouten absolvieren, um mit den jeweils besten zehn pro Kategorie im Finale mit klettern zu dürfen. Alle 3 Südtiroler schafften den Einzug. Bei der Kategorie von Michael Piccolruaz wurden 13  zugelassen, da sie alle punktegleich waren.

Alexandra Ladurner war bereits nach der Qualifikation mit anderen vier ihrer Kategorie erste, konnte bei der Finalroute als einzige das TOP erreichen und verwies ihre russische und französiche Konkurrentin auf die Plätze.  Ihr erster Sieg beim Europacup, der ihr jetzt ermöglicht bei der Gesamtwertung noch aufs Podium zu steigen.
Alexandra Ladurner kommentiert: „Endlich ist es mir gelungen eine Europacupetappe zu gewinnen, ich war schon mehrere Male nah dran, um so größer ist meine Freude jetzt.“
Rudi Moroder, der als Vierter ins Finale einzog, schaffte schlussendlich den 9. Platz. Michael Piccolruaz wurde 11.

Die letzte und entscheidende Etappe findet in Slowenien (Kranj) am  21. und 22. November  statt.